Pädagogische Prinzipien

 

 

Um die personalen, sozialen und inhaltlichen Zielsetzungen zu erreichen, halten sich die Lehrerinnen und Lehrer an gemeinsame pädagogische Prinzipien:

  • Lehrerinnen und Lehrer verstehen sich in den Werkstätten als Begleiter und Berater der Kinder in ihrem selbst gesteuerten Lernprozess.

  • Die Arbeitsmotivation der Kinder soll weitgehend vom angebotenen Material, nicht von der Lehrkraft ausgehen.

  • Den Schülerinnen und Schülern wird weitgehende Freiheit gelassen bezüglich der Wahl und der Durchführung ihrer Arbeiten.

  • Die Kinder sollen eigenständig wählen, ob sie im Team oder allein arbeiten möchten.

  • Die Lehrerinnen und Lehrer unterstützen die Kinder in besonderem Maße, ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen zu entwickeln.

  • Die betreuenden Lehrkräfte achten auf diszipliniertes, ruhiges Verhalten der Schülerinnen und Schüler, damit ungestörtes Arbeiten in den Lernwerkstätten möglich ist.Die Arbeit und die Ergebnisse in den Lernwerkstätten werden nicht bewertet und benotet, lediglich besonders positive Leistungen können im Zeugnis erwähnt werden.

  • Die Dritt- und Viertklässler sollen im Laufe einer Lernwerkstatt wenn zeitlich möglich eine Präsentation ihrer Arbeit durchführen, die Erst- und Zweitklässler dürfen dies, wenn sie wollen.

  • Die SchülerInnen sammeln ihre Arbeitsergebnisse in einem Ordner, der etwa in regelmäßigen Abständen von den LehrerInnen kontrolliert werden sollte.

  • Zur Selbsteinschätzung und – kontrolle sollen die Kinder am Ende der Werkstattstunde in ein Formblatt eintragen, was sie gearbeitet haben und wie sie ihre heutige Leistung einschätzen.

  • Es werden keine Hausaufgaben erteilt, die Kinder dürfen aber zusätzliche Arbeiten zu ihrem Thema zu Hause anfertigen.