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Schulbeschreibung
Die Nendinger Schule ist eine Grund- und Hauptschule. Sie ist die einzige in der 3000-Seelen-Gemeinde Nendingen, die Teilort der Kreisstadt Tuttlingen ist. Als weitere Bildungseinrichtungen vor Ort gibt es noch zwei Kindergärten, einer in kirchlicher (rk) und einer in städtischer Trägerschaft, mit denen regelmäßige und enge Kooperationen gepflegt werden.
Schulträger ist die Stadt Tuttlingen, eine sehr bildungsfreundliche Stadt, die vier Grundschulen, zwei Grund- und Hauptschulen, zwei Werkrealschulen, zwei Realschulen, zwei Gymnasien und eine Förderschule L unterhält.
Was Ausstattung und Instandhaltung anbetrifft ist die Schule bestens versorgt, Orts- und Stadtverwaltung haben immer ein offenes Ohr, wenn es um Belange der Schule geht. So wurde im Jahr 2006 die Schule von Grund auf saniert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Die Schule ist als etablierte Bildungseinrichtung in der Gemeinde anerkannt und wird in ihrer pädagogischen Arbeit unterstützt. Die Schule liegt mitten in der Gemeinde, die meisten Schüler kommen zu Fuß zur Schule, 19 Kinder pendeln aus anderen Schulbezirken und kommen mit Bus oder Ringzug.
Die Schule pflegt einen intensiven Kontakt mit den örtlichen Vereinen, die durch ihr großes Angebot das Gemeinde- und Schulleben bereichern. Auch mit der Gemeinde und anderen Institutionen arbeitet die Schule auf vielfältige Weise vertrauensvoll zusammen.
Derzeit besuchen 172 Schülerinnen und Schüler, 94 Mädchen und 78 Jungen, die Schule.
Es sind sieben Grundschulklassen (114 Schüler) und drei Hauptschulklassen (59 Schüler) eingerichtet. Die Klassen
eins und zwei werden in drei sogenannten JÜK-Eingangsklassen unterrichtet, die Klassen fünf und sechs sowie sieben und acht jahrgangsübergreifend. Neben den zehn Regelklassen gehört seit zehn Jahren eine Außenklasse mit geistig behinderten Kindern der Johann-Peter-Hebel-Schule in Tuttlingen zur Schulgemeinschaft. Mittlerweile gehört diese sozial-integrative Beschulung von behinderten Kindern zumSchulprofil der Schule. Seit drei Jahren besucht ein autistisches Kind unsere Schule, vor einem Jahr hat ein schwer hörgeschädigtes Mädchen die Hauptschulabschlussprüfung erfolgreich abgelegt. An der Schule unterrichten 20 Lehrkräfte, 17 weibliche und 3 männliche. Davon sind 17 im Staatsdienst (10 Vollzeit, 7 Teilzeit) und 3 im Dienste der Kirche tätig. 2 Kolleginnen sind als Lehrerinnen der Johann-Peter-Hebel-Schule in der Außenklasse tätig.
Da sich die Schülerschaft in den letzten 20 Jahren sehr verändert hat, die Schülerzahlen insbesondere im Hauptschulbereich seit Jahren rückläufig sind und das Leistungsniveau der Kinder und Jugendlichen immer mehr auseinanderdriftet, haben wir uns verstärkt der Profilierung der Schule gewidmet.
Dank einzelner Kolleginnen, die in ihrer Freizeit das Montessori-Diplom erworben haben, und die gegenüber Eltern, Kollegium und Schulträger die reformpädagogische Arbeit nach Montessori auf überzeugende Art und Weise transparent machen sowie viele Jahre im Grundschulbereich überaus positive Erfahrungen sammeln konnten, haben wir uns nach einem langen Findungsprozess in den Gremien auf das Montessori-Profil sowohl in der Grundschule als auch in der Hauptschule verständigt, wohl wissend, dass die Realisierung ein weiter und arbeitsreicher Weg werden würde, und dass auch personelle Veränderungen nicht ausbleiben sollten. Über eines waren wir uns jedoch schnell einig - wir wollten und konnten keine reine Montessori-Schule werden, dazu fehlten die personellen und materiellen Voraussetzungen und Ressourcen, sondern wir wollten den reformpädagogischen Ansatz Montessoris aufgreifen und einzelne Elemente (z.B. Freiarbeit, Projektarbeit oder offenes, fächerübergreifendes und jahrgangsübergreifendes Arbeiten) in die tägliche Arbeit einfließen lassen. Auch wollten wir uns anderen reformpädagogischen Richtungen nicht verschließen.
Die Profilierung der Schule brachte auch verschiedene strukturelle Änderungen mit sich:
> Einrichtung einer Außenklasse für geistig behinderte Kinder – seit Schuljahr 1999/2000
> Einrichtung von vier Lernwerkstätten in der Grundschule – Sprache/Mathematik/Mensch und Kultur/Natur
und Technik. Diese werden jahrgangsübergreifend von Klasse 1 bis 4 an zwei Wochenstunden von zwei
Lehrerinnen/Lehrern unterrichtet – seit Schuljahr 2005/06 > Einrichtung LIPSA in der Hauptschule – jahrgangsübergreifend Klasse 5-9, Klasse 5/6 Wahlbereich, Klasse 7-9
Wahlpflichtbereich
> Zweiter Einschulungstermin im Februar – seit Schuljahr 2006/07 > Ganztagesbetreuung an zwei Tagen mit Mittagstisch – seit Schuljahr 2008/09 > Verschiedene Betreuungs- und Förderangebote: Verlässliche Grundschule, Hausaufgabenbetreuung, Lese- und Lernpatenschaft, Schulsozialarbeit in der Grundschule, Pädagogische Assistentin in der Hauptschule Bis Juli 2011 war die Nendinger Schule auch "Ausbildungsschule" für Montessori-Diplom-kurse. Die Dozentenvereinigung der Deutschen Montessori-Vereinigung hat der Lehrerin Frau Mit Schuljahresbeginn 2011/12 hat sich das Kollegium sehr verändert. Drei Kolleginnen und Kollegen verließen die Schule, auch die Stellvertreterin des Schulleiters Frau Ulmer (Pension, Elterzeit, Abordnung), vier neue, noch sehr junge rückten nach. Dadurch wird sich auch die Zusammensetzung der Steuerungsgruppe Schulentwicklung ändern, die seit Schuljahresbeginn von der neuen Stellvertretenden Schulleiterin Frau Buggle geleitet wird. |
Unsere Schule